Hypnotherapie ist bestens erforscht

Hypnotherapie ist ein bewährtes Verfahren und wird seit Jahrtausenden in der Psychotherapie eingesetzt.

Warum?
Es hat sich bewährt und wirkt sehr gut.

Hypnotherapie in mehr als 200 Studien erforscht

Bei uns hier in der westlichen Welt sind Forschungsergebnisse sehr wichtig. Studienergebnisse steigern die Glaubwürdigkeit.
Vor allem der Psychologe und Psychotherapeut Prof. Dr. rer. soc. Dirk Revenstorf  hat einen großen wissenschaftlichen Beitrag dazu geleistet. Durch ihn wurde die Hypnotherapie in Deutschland wieder bekannter und nimmt inzwischen in der modernen Psychotherapie einen wichtigen Platz ein.

Die Hypnotherapie ist mittlerweile offiziell anerkannt

Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie hat am 27.3.2006 die Hypnotherapie anerkannt als wissenschaftliche Psychotherapiemethode im Sinne des § 11 Psychotherapeutengesetzes.

Die Hypnotherapie ist mittlerweile sehr gut erforscht und die Wirksamkeit  ist bestätigt.
Ein wichtiges Merkmal ist, wie lange die Wirkung nach einer Psychotherapie anhält.
Hier zeigt die Hypnotherapie große Vorteile im Vergleich zu anderen Methoden.
Eigentlich ganz klar, da im Zustand der Trance  viel tiefere Schichten des Bewusstseins angesprochen werden und so auch länger anhaltende Veränderungen möglich sind.
Wen es genau interessiert, hier eine Übersicht vieler empirischen Studien im Bereich Hypnotherapie

 

Bei welchen Themen ist Hypnotherapie sinnvoll?
Die Sicht der Wissenschaft

Es zeigte sich, dass die Hypnotherapie bei verschiedenen Leiden sehr hilfreich sein kann.
Erstens bei psychischen Themen, zweitens bei psychisch-körperlichen Themen und drittens auch bei rein körperlichen Themen.
Das zeigt auch den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche. Die gegenseitige Beeinflussung ist nicht zu unterschätzen.

Der Körper wirkt auf die Psyche, und umgekehrt wirkt auch die Psyche auf den Körper.

Hypnotherapie bei Angststörungen, wie

  • Phobien, z. B. Platzangst, Spinnenangst, Höhenangst, Schlangenangst, Angst beim Zahnarzt, Prüfungsangst
  • Panikstörungen, Panikattacken, Angstattacken
  • Soziale Ängste, z. B. Angst in Menschenmengen
  • Generalisierte Angststörung, frei flottierende Angst, Angst vor der Angst

Hypnotherapie bei Traumatas

  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, PTSD)
  • Bei traumatischen Erlebnissen wie z.B. Geburtstrauma, Zwillingstrauma, bei Unfällen und Gewalt

Hypnotherapie bei Essstörungen

  • Essstörungen wie Bulimie, Übergewicht, Binge Eating oder Binge-Eating-Störung, Fressanfällen, Heißhungerattacken, Essanfällen

Hypnotherapie bei Suchtverhalten, besonders beim Rauchen

Hypnotherapie bei psychosomatischen Problemen, wie

  • Migräne
  • Schlafstörungen
  • Allergien
  • Reizdarm

Hypnose bei akutem Schmerz zur Schmerzlinderung

  • Geburt, Hypnobirthing
  • bei Operationen zur Schmerzminderung
  • Zahnmedizin

Hypnose bei chronischem Schmerz

  • Tumorerkrankungen
  • Arthritis
  • Rückenschmerzen
Weitere Informationen: Quellen:
MEG- Regionalstelle Tübingen Leitung: Prof. Dr. Dirk Revenstorf und Dr. Elsbeth Freudenfeld Milton H. Erickson Gesellschaft für Klinische Hypnose e.V. Revenstorf et al. (2003). Expertise zur wissenschaftlichen Evidenz der Hypnotherapie. Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie Gutachten zur wissenschaftlichen Anerkennung der Hypnotherapie